Satzung des Deutschen Wellness Verbands



§ 1

NAME, SITZ, EINTRAGUNG, GESCHÄFTSJAHR


  1. Der Verein führt den Namen „Deutscher Wellness Verband e.V.“.
  2. Der Verband hat seinen Sitz in Düsseldorf und ist in das Vereinsregister Düsseldorf eingetragen.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2

ZWECK DES VERBANDES


  1. Der Zweck des Deutschen Wellness Verbandes ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung im Sinne von Wellness auf ganzheitlicher Grundlage zu erhalten und zu verbessern. Wellness bezeichnet eine aktive Gesundheitsstrategie, die den einzelnen unterstützt, sein Leben durch wissenschaftlich gesicherte Maßnahmen gesund und produktiv zu gestalten und damit ein zufriedenes, von chronischen Krankheiten weitgehend freies Leben zu führen.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der  Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  3. Der Vorstand erhält eine angemessene Vergütung. Über die Höhe der Vergütung beschließt der Verbandsrat. Darüber hinaus werden Vorstandsmitgliedern Auslagen wie Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Spesen, etc., die im Zusammenhang mit der Vorstandstätigkeit entstehen, erstattet.


§ 3

TÄTIGKEITEN


Der Deutsche Wellness Verband erfüllt seinen Zweck insbesondere durch:

a)    Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, Vereinen sowie staatlichen oder nichtstaatlichen Organisationen, welche gleichen oder ähnlichen Zielen dienen;

b)    Förderung des Wellness-Bewusstseins in der Bevölkerung mit Hilfe umfassender Öffentlichkeitsarbeit und der Vermittlung von Informationen, z.B. durch Vorträge, Seminare und Beiträge in den Massenmedien;

c)    Initiierung und Vermittlung von Einrichtungen und Programmen zur Förderung der körperlichen und der psycho-sozialen Gesundheit;

d)    Vermittlung von Ausbildern und Bildungseinrichtungen, die eine vom Verband anerkannte Aus-, Fort- und Weiterbildung anbieten;

e)    Vermittlung von Hilfe für die Konzeption und Realisierung von Leistungen und Einrichtungen, die dem Wellness-Gedanken dienen;

f)    Hilfe zu Koordination und Kooperation.

g)    Erarbeitung von Richtlinien, Empfehlungen und Stellungnahmen zur qualifizierten Umsetzung des Wellness-Konzeptes;

h)    Zusammenarbeit mit staatlichen und kommunalen Behörden sowie Versicherungsträgern bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Strategien der Gesundheitsvorsorge;

i)    Förderung der wissenschaftlichen und anwendungsorientierten Arbeiten auf dem Gebiet von Wellness und Gesundheitsförderung, unter anderem durch Ausschreibung von Preisen und die Vergabe von Stipendien;

j)    Bewertung und Zertifizierung von Wellness-Angeboten und Wellness-Anbietern;

k)    Bekämpfung der missbräuchlichen Ausbeutung des Wellness-Gedankens (Etikettenschwindel, vorgetäuschte Wirksamkeit usw.) im Sinne des Verbraucherschutzes.

l)    Weitere Tätigkeiten ergeben sich aus dem jeweils gültigen Leitbild des Verbandes.


§ 4

MITGLIEDSCHAFT


  1. Der Verband hat ordentliche Mitglieder und Fördermitglieder.
  2. Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden.
  3. Alle Mitglieder haben das Recht, in Wellness-Fragen den Rat des Verbandes einzuholen oder Anregungen zu geben. Fördermitglieder erhalten darüber hinaus die Möglichkeit einer Selbstdarstellung auf der Website des Verbandes. Weitere Rechte werden ihnen durch den Verbandsrat zugebilligt. Sie bedürfen der Bestätigung durch den Verbandstag, sie bleiben ab der Verleihung durch den Verbandsrat bis zur Entscheidung des Verbandstages gültig.
  4. Die Mitglieder bezahlen einen Jahresbeitrag entsprechend der vom Verbandsrat zu verabschiedenden Beitragsordnung.


§ 5

ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT


  1. Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verband.
  2. Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen.
  3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen. Der Eintritt wird durch Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.
  4. Die Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar; ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.


§ 6

AUSTRITT DER MITGLIEDER


  1. Die Mitglieder sind zum Austritt berechtigt.
  2. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig.
  3. Die Austrittserklärung bedarf der Schriftform per Einschreiben, aber keiner Begründung.


§ 7

AUSSCHLUSS DER MITGLIEDER


  1. Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kann die Mitgliedschaft durch Ausschluss beendet werden.
  2. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Der Beschluss ist zu begründen und dem Mitglied zuzustellen.
  3. Gegen den Beschluss kann innerhalb von vier Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.
  4. Über den Einspruch entscheidet der Verbandsrat.


§ 8

STREICHUNG DER MITGLIEDSCHAFT


  1. Ein Mitglied scheidet durch Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verband aus.
  2. Die Streichung kann erfolgen, wenn ein Mitglied mit mindestens einem Jahresbeitrag länger als drei Monate ab Zugang einer Mahnung im Rückstand ist. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn sie als unzustellbar zurückkommt.
  3. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, der dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gemacht werden muss.


 

§ 9

ORGANE


Die Organe des Verbandes sind:

a)    der Vorstand;

b)    der Verbandstag,

c)    der Verbandsrat;

d)    der Rechnungsprüfer und

e)    der Beirat.


§ 10

DER VORSTAND


  1. Der Vorstand besteht aus drei Personen, die durch den Verbandstag für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt werden und die ihr Amt bis zur Neu- bzw. Wiederwahl ausüben. Wählbar sind nur volljährige Mitglieder des Verbandes.Für die Dauer des Amtes sind die Mitglieder des Vorstandes beitragsfrei gestellt. In einer konstituierenden Sitzung nach der Wahl der Vorstandsmitglieder wählen diese
    -    den Vorsitzenden;
    -    dessen Stellvertreter und
    -    den Schatzmeister/Controller.
  2. Der Verein wird durch den Vorsitzenden allein oder durch den stellvertretenden Vorsitzenden und den Controller gemeinschaftlich vertreten.
  3. Falls der Verbandsrat es beschließt, sollen die nach Abs.2 gewählten drei Mitglieder des Vorstandes zwei weitere Mitglieder des Vorstandes berufen.
  4. Die Amtsdauer der so ernannten Vorstandsmitglieder richtet sich nach der Amtsdauer der gewählten Mitglieder des Vorstandes. Im Übrigen gelten für die ernannten Mitglieder des Vorstandes dieselben Bestimmungen wie für die gewählten.
  5. Der Vorstand gibt sich mit den Stimmen aller seiner Mitglieder eine Geschäftsordnung.
  6. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter bilden den Kernvorstand. Sie führen die laufenden Geschäfte des Verbandes in gemeinsamer Verantwortung.
  7. Dem Schatzmeister/Controller obliegt die Verwaltung der Einnahmen und der Ausgaben und des Verbandsvermögens; er prüft und genehmigt Ausgaben, soweit dies in der Geschäftsordnung des Vorstandes vorgesehen ist.
  8. Scheidet ein Vorstandsmitglied während einer laufenden Amtsperiode aus, haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen kommissarischen Nachfolger zu ernennen, der bis zur Ab- oder Wiederwahl durch den nächsten Verbandstag im Amt bleibt.
  9. Die Vorstandssitzungen werden durch den Vorsitzenden einberufen und geleitet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Das Sitzungsergebnis ist in einem schriftlichen Beschlussprotokoll festzuhalten.
  10. Eine Vorstandssitzung ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende und sein Stellvertreter teilnehmen. Die Teilnahme des Schatzmeisters/Controllers ist stets möglich, aber nur erforderlich, wenn über Tagesordnungspunkte Beschluss gefasst werden soll, die nach der Geschäftsordnung des Vorstandes in seine Zuständigkeit fallen.
  11. Vorstandsbeschlüsse können auch außerhalb von Sitzungen schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder damit einverstanden sind. Sie sind schriftlich festzuhalten.


§ 11

DER VERBANDSTAG


  1. Der Verbandstag ist die Mitgliederversammlung des Verbandes und damit dessen oberstes beschlussfassendes Organ.
  2. Für das Stimmrecht der Mitglieder im Verbandstag gilt:
    a)    Stimmberechtigt sind die ordentlichen Mitglieder.
    b)    Natürliche Personen haben eine Stimme, wenn sie volljährig sind. Die Ausübung des Stimmrechts durch Stellvertreter ist nicht zulässig.
    c)    Bei Vereinen und Verbänden richtet sich die Zahl der Stimmen nach deren Mitgliederzahl.  Eine Mitgliederzahl bis zu 500 Mitgliedern gewährt eine Stimme, darüber hinausgehende Mitgliederzahlen bis zu 999 Mitgliedern eine weitere. Bei einer größeren Mitgliederzahl ergeben sich drei Stimmen.
  3. Das Stimmrecht wird durch das zuständige Vertretungsorgan oder durch einen von diesem schriftlich bevollmächtigten Vertreter ausgeübt.
  4. Das Stimmrecht ruht, wenn ein Mitglied im Zeitpunkt des Verbandstages mit seinem Mitgliedsbeitrag im Rückstand ist; die Möglichkeit des Ausschlusses gem. § 7 bleibt unbenommen. 
  5. Der ordentliche Verbandstag findet alle zwei Jahre im ersten Quartal statt. Die Einberufung des Verbandstages erfolgt durch den Vorsitzenden des Vorstandes schriftlich oder per Email und mit einer Frist von mindestens vier Wochen.
  6. Der Verbandstag hat folgende Aufgaben:
    a)    Entgegennahme und Genehmigung des Berichtes des Vorstandes sowie der Rechnungsabschlüsse und eines wirtschaftlichen Ausblicks auf die kommenden zwei Jahre;
    b)    Entgegennahme des Berichtes des Rechnungsprüfers;
    c)    Entlastung und Neuwahl der Vorstandsmitglieder;
    d)    Bestellung des Rechnungsprüfers;
    e)    Beschlussfassung über eingereichte Anträge;
    f)    Verabschiedung oder Änderungen der Fachbereichsordnung;
    g)    Satzungsänderungen;
    h)    Auflösung des Verbandes.
  7. Die Verbandstage werden durch den Vorsitzenden des Vorstandes oder bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter geleitet.
  8. Die Beschlüsse des Verbandstages werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Satzungsänderungen bedürfen jedoch der Zustimmung von 2/3, die Auflösung des Verbandes 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Form der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Eine Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn mindestens die Hälfte der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
  9. Über den Verlauf und die Beschlüsse des Verbandstages ist ein Protokoll zu fertigen, welches von dem durch den Vorsitzenden des Vorstandes ernannten Protokollführer und vom Vorsitzenden des Vorstandes zu unterzeichnen ist.


§ 12

DER VERBANDSRAT


  1. Der Verbandsrat besteht aus:
    den Mitgliedern des Vorstandes,
    den Fachgruppenleitern und
    dem Vorsitzenden des Beirats.
  2. Der Verbandsrat beschließt über alle Angelegenheiten, die wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung nicht der laufenden Geschäftsführung des Vorstandes zuzuordnen sind, soweit sie nicht in die Zuständigkeit des Verbandstages fallen.
  3. Angelegenheiten dieser Art sind insbesondere:
    die Genehmigung des jährlichen Verbandshaushaltes,
    die Verabschiedung der vom Vorstand vorgeschlagenen Beitragsordnung,
    die Verabschiedung der vom Vorstand vorgeschlagenen Höhe der Fachgruppenbeiträge,
    die Beschlussfassung über die Höhe der Vorstandsvergütungen,
    die Bestätigung der vom Vorstand berufenen Beiratsmitglieder.
  4. Der Verbandsrat wird bei Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, unter Angabe einer schriftlichen Tagesordnung und unter Beachtung einer Einladungsfrist von vier Wochen durch den Vorsitzenden des Vorstandes einberufen.
  5. Jedes anwesende Mitglied des Verbandsrates hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden des Vorstandes.
  6. Das Sitzungsergebnis ist zu protokollieren. Jedes Mitglied des Verbandsrates erhält eine Protokollabschrift.

§ 13

DER BEIRAT


  1. Der Beirat besteht aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Er wird vom Vorstand berufen und vom Verbandsrat bestätigt. Die Berufung durch den Vorstand wird sofort wirk¬sam, verliert jedoch ihre Gültigkeit, wenn der Verbandsrat die Zustimmung versagt.
  2. Mit der Annahme der Berufung und für die Dauer der Bestellung erwirbt die berufene Person eine beitragsfreie Mitgliedschaft im Verband.
  3. Der Beirat hat die Aufgabe, den Verband sachverständig zu beraten und zu unterstützen.
  4. In einer konstituierenden Sitzung, die vom Vorstand einberufen und geleitet wird, wählen die Mitglieder des Beirats einen Vorsitzenden und einen Stellver¬treter.


§ 14

DER RECHNUNGSPRÜFER


  1. Der Rechnungsprüfer muss Mitglied des Verbandes sein. Er hat die Ordnungsmäßigkeit der Belege, der Buchführung und der Kassenführung und unter besonderer Beachtung der Gemeinnützigkeit sachlich und rechnerisch zu prüfen. Er bestätigt die Prüfung durch seine Unterschrift und erstattet dem Verbandstag einen Bericht.
  2. Ab der Wahl durch den Verbandstag und der Annahme des Amtes wird die Mitgliedschaft des Rechnungsprüfers für die Dauer seines Amtes beitragsfrei gestellt.


§ 15

FACHGRUPPEN


  1. Der Verband kann seinen Mitgliedern die Zugehörigkeit zu verbandsinternen Fachgruppen anbieten. Fachgruppen fördern die aktive Zusammenarbeit der Mitglieder mit bestimmten Interessenschwerpunkten unter sachkundiger Betreuung durch jeweils einen Fachgruppenleiter bzw. eine Fachgruppenleiterin. Zu den Aktivitäten der Fachgruppen gehören unter anderem Treffen der Fachgruppenmitglieder und relevante Mitteilungen durch die Fachgruppenleiter.
  2. Die Einrichtung und Definition der Fachgruppen obliegt dem Vorstand, ebenso die Berufung und Abberufung der Fachgruppenleiter/innen.
  3. Die Zugehörigkeit zu einer Fachgruppe ist in der Regel an eine jährliche Beitragszahlung gebunden, die zusätzlich zum jährlichen Mitgliedsbeitrag erhoben wird. Die Höhe der jeweiligen Fachgruppenbeiträge wird vom Vorstand vorgeschlagen und vom Verbandsrat verabschiedet. Sie ist Bestandteil der Beitragsordnung. Die jeweiligen Beiträge dienen der Finanzierung von fachgruppenspezifischen Leistungen, unter anderem der Honorierung der Fachgruppenleiter. Die fachgruppenspezifischen Leistungen werden zwischen Vorstand und Fachgruppenleitern vereinbart.
  4. Fachgruppen können vom Vorstand zum Ende eines Kalenderjahres geschlossen werden, wenn seitens der Mitglieder kein hinreichendes Interesse mehr an deren weiterer Existenz besteht. Andererseits können Fachgruppen auch bei geringem Mitgliederinteresse fortbestehen, wenn der Vorstand deren Existenz als wichtig im Sinne des Verbandszwecks beurteilt.


§ 16

VERBANDSGERICHT


  1. Alle etwaigen Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und dem Verband (auch solche, welche das Bestehen oder Nichtbestehen der Mitgliedschaft oder die Tätigkeit als Organ betreffen) werden durch das Verbandsgericht entschieden.
  2. Das Verbandsgericht ist Schiedsgericht im Sinne der §§ 1025 ff. der Zivilprozessordnung.
  3. Das Schiedsgericht besteht aus drei Personen. Jede Partei benennt einen Schiedsrichter. Die beiden so benannten Schiedsrichter wählen einen Vorsitzenden, welcher die Befähigung zum Richteramt haben muss.
  4. Die Kosten des Schiedsgerichtsverfahrens trägt die unterliegende Partei.
  5. Im Übrigen gelten die Vorschriften des 10. Buches der Zivilprozessordnung. 


§ 17

AUFLÖSUNG


  1. Ein Antrag auf Auflösung des Verbandes durch den Verbandstag muss auf der Tagesordnung ausdrücklich erwähnt sein und kann nicht als Dringlichkeitsantrag eingebracht werden.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Universität Düsseldorf, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.



[letzte Änderung: 22.8.2010]