Aura Healing


Definition

"Aura” (lat. = Lichthauch) steht für "magnetische Energie”, die den Menschen in Form einer unsichtbaren Schutzhülle umgeben soll. Aura-Healing bedeutet also "Heilen mittels Energieübertragung".


Ursprung

Mitte des 18. Jahrhunderts befassten sich Hellseher und Geisterseher mit dem Magnetismus, der den Menschen umgibt und Ende des 19. Jahrhunderts stellte die Theosophie (eine esoterische Bewegung) auf die Existenz aurischer Energiefelder ab.


Methode

Das Energiefeld ist nur dem geschulten Aura-Heiler (Aura-Healer) sichtbar und zeigt sich in den Regenbogenfarben.
Um die Aura sichtbar zu machen, wird heute vor allem die Kirlian-Photographie eingesetzt. Veränderungen gelten den Anwendern als Hinweis auf körperliche oder seelische Erkrankungen. Die Therapie "aurischer Defekte" besteht vor allem in der Energieübertragung. Der Aura-Heiler legt seine Hände im Abstand einiger Zentimeter über die "Chakren” (Sanskr. = Wirbel), sog. Energieeintritts-Orte, und läßt so kosmische Energie in die Aura einströmen. Eventuell wird die Aura auch massiert oder mit Magneten oder Kristallen behandelt. Auch feinstoffliche Heilweisen wie die Bachblütentherapie sollen Einfluss auf die Aura nehmen. Visualisierungen wie die "Lichtsäule” sollen Schutz vor äußeren bösen Einflüssen und Krankheitserregern bieten. Als Ursache einer nicht intakten Aura gelten immer Krankheiten.


Beurteilung

Die Existenz einer Aura findet in konventionell-wissenschaftlichen Kreisen keine Anerkennung. Kritiker sehen in der Wahrnehmung einer defekten Aura eine bewusste und unverantwortliche Täuschung des Verbrauchers. Gerade Menschen in schweren Lebenskrisen, die derartige Hilfsangebote als letzten Strohhalm annehmen, brauchen qualifizierte und fachspezifische Hilfe.


Literatur





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