Ideen für Ihre Wellness-Vitalküche

Unsere Rezepte und Tipps für den gesunden Genuss


Rote Bete küsst den Winter wach -
Salat mit Wintergemüsen, Obst und Gewürzen

Ein Genuss-Salat mit starken Wellnessfaktoren für Schönheit und Erkältungsschutz, von Hans Lauber, Autor vieler Fachbücher rund um Essen und Ernährung, unter anderem "Schönkost"

Zutaten für zwei Personen:
2 kleine Rote Bete, gewaschen und ungeschält
1 Möhre, gewaschen und ungeschält
1 Topinambur, gewaschen und ungeschält
1 kleiner Apfel, gewaschen und ungeschält
1 halbe kleine Quitte, gewaschen und ungeschält
1 TL frisch gemörserter Koriander
3 frisch geknackte Walnüsse, klein gehackt
1 TL Zitronensaft gegen das Oxidieren der Gemüse
1 TL frisch geraspelte Zesten von der Bio-Zitrone
1 TL naturtrüber Apfelessig
1 TL Balsamico
1 EL Olivenöl
1 Spritzer Walnussöl
1 halber Bund kleingehackte krause Petersilie
1 EL klein gehackter Oregano
1 TL Hefeflocken als idealer Vitamin-B-Träger
Salz, schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
In eine Schüssel den Zitronensaft, die Essige, Petersilie und Oregano geben, kurz verrühren. Dann auf einer feinen Raspel die Gemüse, das Obst hineinreiben. Sofort die restlichen Zutaten zugeben, von Hand sorgfältig vermengen, fünf Minuten ziehen lassen. Dazu passen frisch gedämpfte, nicht geschälte Kartoffeln, die kurz in klein geschnittener Petersilie mit heißem Olivenöl gewendet wurden.

Funktioneller Faktor:
Mit der Zuckerrübe ist die Rote Bete botanisch verwandt – weshalb sie durch das klassische Kochen leicht zu einer glykämischen Bombe werden kann, die den Blutzucker nach oben treibt und dick machende Insulinreaktionen auslösen kann. In der rohen Form passiert das nicht, und die Wirkstoffe bleiben optimal erhalten, vor allem die lebenswichtige Folsäure, welche hitzeempfindlich ist. Dieses Vitamin ist unerlässlich für das Zellwachstum, die Zelleilung und gerade im Winter besteht die Gefahr einer Unterversorgung.

Der Topinambur (nicht zu verwechseln mit der Süßkartoffel) enthält das mehrkettige Kohlenhydrat Inulin, das ohne die Ausschüttung des dickmachenden Hormons Insulin verstoffwechselt wird. Außerdem „klopft“ das Inulin sanft an die Magenwände, sodass schneller ein erstes Sättigungssignal ans Gehirn geht. Außerdem gilt die Knolle mit ihren vielen schönmachenden B-Vitaminen, dem Antioxidanz Vitamin E, dem Herz stärkenden Kalium, dem Knochenmineral Kalzium gerade auch im Winter als idealer Erkältungsschutz.

Die Karotte mit ihren Alpha- und Betacarotinen, ist ein perfektes Antioxidanz, das als ein guter Anti-Ager wirkt. Außerdem werden aus diesen Carotinen das Sehvitamin A synthetisiert, das gerade im dunklen Winter sehr wichtig ist. Äpfel stecken voller wertvoller, immunstabilisierender Sekundärer Pflanzenstoffe, und die Quitte, das uralte Symbol für Glück und Liebe, gilt gerade im Winter als milde Medizin bei Erkältungen.

Die Phenole des Oregano wirken als natürliches Antibiotikum, und der Koriander enthält Stoffe, die den nervösen Magen beruhigen. In den Walnüssen und dem Walnussöl konzentriert sich die herzschützende Omega-3-Fettsäure. Außerdem ergänzen sich die Nussaromen perfekt mit dem nussigen Geschmack des frischen Topinamburs und der  Bierhefe. Die Essige wirken als natürliche Resorptionsverzögerer, was einen langfristigen Schlankheitseffekt begünstigt.

Wichtiger Hinweis: Gemüse und Obst möglichst ungeschält verwenden, weil in der Schale die meisten Geschmacks- und Vitalstoffe stecken. Allerdings konzentrieren sich hier auch eventuelle Schadstoffe, etwa so genannte Pflanzen“schutz“mittel, weshalb möglichst mit ökologischer Ware gearbeitet werden sollte. Durch das Raspeln sind die Wirkstoffe schon gut aufgeschlossen. Optimal verwertet können die wertvollen Substanzen vom Körper aber nur, wenn der Salat langsam gekaut wird – was im Optimalfall gerne eine Viertelstunde dauern darf. Das führt auch dazu, dass dieser Salat zu Beginn einer Mahlzeit gegessen, dem Gehirn erste starke Signale gibt „Nahrung kommt an, Appetit dämpfen“. Denn es dauert über 15 Minuten bis diese Signale kommen, weshalb die „Schnellschlinger“ oft auch „Schnelldickwerder“ sind.

Der Funktionelle Faktor wurde optimiert nach dem „Lebens-Stern“ des Buches „Schönkost“ (medizinischer Fachverlag Kirchheim, Mainz) von dem Ernährungsexperten Hans Lauber. Darin werden die Lebens-Mittel so ausgewählt, dass sie ihre gesund und schönmachenden Wirkungen genussvoll entfalten können. Der Autor spricht von einem Konzept des „Natural Functional Food“ mit einer Betonung auf „Natürlich“.

Bittergut: Chicorée-Salat mit Apfel und Nüssen

Schnell und einfach lässt sich dieser Salat zubereiten – und er schmeckt auch noch hervorragend.

Zutaten für zwei Personen:
2 mittelgroße, frische Stangen Chicorée, in Streifen geschnitten
1 kleiner Apfel, in Würfel geschnitten
5 frisch geknackte und klein gehackte Walnusskerne
1 Bund Koriander (ersatzweise Petersilie), klein gehackt
1 Spritzer Zitrone
1 TL Apfelessig
1 EL Olivenöl
1 Spritzer Walnussöl
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Den geschnittenen Chicorée, den gewürfelten Apfel mit Zitronensaft beträufeln, damit nichts oxidiert. Dann aus den übrigen Zutaten eine Marinade rühren und alles miteinander vermengen. Wichtig ist, dass vom Schneiden der Zutaten bis zum Essen nur wenige Minuten vergehen, sonst verflüchtigen sich sehr schnell Vitalstoffe wie etwa Vitamin C. Im Apfel stecken die Vitalität stärkenden Sekundären Pflanzenstoffe, etwa Antioxidantien, welche die Haut schädigenden freien Radikale eliminieren. Ein Effekt, der noch das antioxidative Vitamin E aus den Nüssen verstärkt wird.

Funktioneller Faktor (FF):
Chicorée ist leicht bitter, was die Verdauung befördert, indirekt der schlanken Linie zu gute kommt – ein Effekt, der noch durch den Essig verstärkt wird. Deshalb den Salat nicht in warmes Wasser legen, das laugt die Bitter- aber auch die anderen Vitalstoffe aus. Das cholesterinfreie Gemüse prunkt mit viel Vitamin C, das gerade im Winter die Abwehrkräfte stärkt. Hinzu kommt das Mineral Kalium, das für ein gesundes Herz sorgt. Und um eine gesunde Verdauung kümmern sich die Magen beruhigenden Stoffe des Korianders.

Fast & Fit: Coole Erbsen mit Majoran und Minze

Selbst im Sommer gibt es selten die Eiweiß strotzenden Erbsen, sodass sich hier ausnahmsweise tiefgekühlte Ware empfiehlt. Auch dieses Rezept ist blitzschnell zubereitet und geht kinderleicht.

Zutaten für zwei Personen:
500 Gramm tiefgekühlte Erbsen (etwa in höchster demeter-Öko-Qualität von „Natural Cool“ für rund 2 Euro)
1 Bund frischer Majoran (sonst getrocknete Ware), einige Blättchen Minze
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Olivenöl in einer großen Pfanne sanft erhitzen, die noch gefrorenen Erbsen dazugeben, möglicherweise einen Spritzer Wasser. Das Ganze rund fünf Minuten (bißfest, nicht weichkochen!) bei geschlossenem Deckel sanft dünsten, ab und zu rühren. Kurz vor Schluß kleingehackten Verdauung fördernden Majoran und erfrischende Minze überstreuen, kurz mitziehen lassen, salzen, pfeffern.

Funktioneller Faktor (FF):
Erbsen strotzen vor natürlichem pflanzlichen Eiweiß – und damit den wichtigen Eiweißbausteinen, den Aminosäuren; etwa Fett verbrennendes, Muskel aufbauendes Arginin; dazu die „Gehirnnahrung“ Glutamin, eine Aminosäure, die auch den Blutzucker reguliert – und so indirekt der schlanken Linie dient; und das immunstärkende Lysin, was gerade im Winter wichtig ist. Auch enthalten Erbsen reichlich Vitamin C (deshalb nicht zu lange und nicht zu heiß dünsten). Und in den grünen Kügelchen schlummert Eisen, das die Nägel schönt, die Haut glättet. Das reichliche Kupfer in den Erbsen lässt die Haare schöner schimmern und das Säure bindende Allzweckmineral Zink stärkt das Immunsystem und hilft der Spermienproduktion auf die Sprünge – ein schöner Effekt, schließlich steht bald der Frühling vor der Tür!

Weitere Rezepte für den gesunden Genuss

"Es soll vor allem schmecken, aber dabei auch dem ganzen Menschen die Gesundheit erhalten und seine Vitalkräfte stärken." So könnte man den Grundgedanken der Wellness-Vitalküche auf eine kurze Formel bringen.
Roy Kieferle Deutscher Wellness VerbandDer renommierte Profikoch Roy Kieferle stellt Ihnen hier eine wechselnde Auswahl an schnell umsetzbaren Rezepten aus der Wellness-Vitalküche vor. Er ist der Pionier der Naturkostküche in Deutschland und kocht seit über zwanzig Jahren in seinem Restaurant "Wagnerstüble" im Luftkurort Dobel (Schwarzwald). Durch zahlreiche Fernsehsendungen und eigene Serien ist er einem Millionenpublikum bekannt. Daneben schätzen Profi- und Spitzensportler seine Beratung. Zu Kieferles "Kundschaft" gehören so bekannte Bundesligavereine wie der VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen und der SSV Ulm. Die hier vorgestellten Rezepte stammen aus dem Buch Das Fitness-Duo, das Roy Kieferle zusammen mit dem Diplom-Sportlehrer Michael Kutzner 2005 verfasst hat (Kaufhold Verlag). Daneben gibt es von ihm eine Reihe weiterer Fach- und Kochbücher.

Der Fitness-Cocktail

Zur optimalen Versorgung mit Vitalstoffen

Roy Kieferle Rezepte Deutscher Wellness Verband

Zutaten für eine Person
1 Orange
1 Apfel
1-2 Möhren
100 Gramm Rote Bete
0,1 Liter Trinkmolke
1 Teelöffel Weizenkeime

Und so wird`s gemacht:
Früchte waschen, Orange schälen, alles zerkleinern, durch die Zentrifuge lassen, mit der Molke und den Weizenkeimen mischen und sofort langsam trinken.

Die Frühstückssuppe

Ideal für die Wintermonate, auch als Ersatz für das Müsli. Besonders empfehlenswert, wenn Magen und Darm empfindlich sind.

Roy Kieferle Rezepte Deutscher Wellness Verband

Zutaten für eine Person

50 Gramm Hafer oder Vollkornhaferflocken
0,35 Liter Wasser
1 Prise Salz
etwas Pflanzenwürze (Instantbrühe)
1 Esslöffel Sahne

Und so wird`s gemacht:
Hafer etwas grob mahlen, Wasser erhitzen und den Hafer mit dem Schneebesen ins Wasser einrühren. Unter Rühren aufkochen lassen, würzen, Hitze auf niedrigste Stufe stellen und die Suppe ca. 6 bis 10 Minuten nachquellen lassen, Sahne unterrühren, in Suppenteller füllen, fertig.

Für die süße Variante:
Suppe ohne Gewürze, nur mit einer winzigen Prise Salz kochen. Dazu geben Sie ein Kompott, zum Beispiel aus Kirschen, Aprikosen, Erdbeeren, frischem Apfelmus oder gartenfrischen Beeren.
Süßungsmittel Ihrer Wahl: Honig, Agaven-, Birnen- oder Apfeldicksaft.

Quinoa Risotto

Quinoa ist ein hirsekorngroßes Getreidekorn aus den Anden mit herausgragendem Nährwertgehalt. Es ist glutenfrei und eignet sich deshalb für Sprue- und Zölliakie-Kranke.

Roy Kieferle Rezepte Deutscher Wellness Verband










Das Grundrezept
:
200 Gramm Quinoa
0,5 Liter gut gewürzte Gemüsebrühe
1 Zwiebel fein geschnitten
1 Lorbeerblatt
2 Knoblauchzehen feinblättrig geschnitten
1 Esslöffel Olivenöl

Und so wird`s gemacht:
Quinoa gut mit handwarmen Wasser in einem Sieb  abbrausen, gut abtropfen lassen. Zwiebel, Lorbeer und Knoblauch in Öl anschwitzen lassen, Quinoa dazu geben, mit der Gemüsebrühe auffüllen, Prise weißen Pfeffer dazu geben, aufkochen lassen und zugedeckt bei schwacher Hitze circa 15 min aufquellen lassen.

So kann das Rezept verfeinert werden:
- vor dem Servieren geben Sie gehobelten Parmesan dazu.
- mit Butter, abgezogenen gewürfelten Tomaten und Basilikum. Es geht auch mit etwas Tomatenmark.
- oder mit feingeschnittenen Kräutern wie: Petersilie, Majoran, Oregano, Kerbel, Basilikum und Rucola.
- mit frischen Erbsen.

Quinoa–Frikadellen

Roy Kieferle Rezepte Deutscher Wellness Verband








Zutaten

Risotto von Quinoa
1    Zwiebel
2    Eier
2    Esslöffel gemischte Kräuter (Majoran, Schnittlauch, Blattpetersilie, Thymian)
4    Esslöffel feine Haferflocken
2    mittelgroße gekochte Möhren
4-5 Steinchampignons
weißer Pfeffer, Salz, Olivenöl

Und so wird`s gemacht:
Zwiebel in etwas Öl anschwitzen, Champignons dazu geben, ebenfalls anschwitzen, Kräuter und Haferflocken dazu geben, gut verrühren und an den Quinoa geben, Möhren fein würfeln und dazu geben, würzen.
Alles zusammen mit den Eiern gut verarbeiten. Mit befeuchteten Händen aus der Masse Frikadellen formen und in heißem Olivenöl backen. Schmecken auch kalt sehr lecker. Passen gut zu Gemüse und Salat.


Gefüllte Feigen mit Ziegenkäse

Ein schneller frischer Snack und Energiespender für Zwischendurch

Roy Kieferle Rezepte Deutscher Wellness Verband











Zutaten pro Person

2    große grüne Feigen
50   Gramm Ziegenfrischkäse
schwarzer Pfeffer aus der Mühle, etwas Salz, eingelegte schwarze Oliven

Und so wird`s gemacht:
Feigen waschen und abtupfen, in drei Teile aufschneiden, die Teile jeweils mit Ziegenkäse belegen, pfeffern und alles aufeinander setzen, mit Oliven garnieren.


Fettfrei kochen, braten backen

Rezepte nach dem Ornish-Programm für ein gesundes Herz

Die internationale Herzmedizin erlebte mit dem 1990 im renommierten Medizinjournal Lancet veröffentlichten Forschungsbericht eine Revolution. Der amerikanische Arzt Dr. Dean Ornish aus San Francisco hatte nachgewiesen, dass die lebensgefährlichen Gefäßverengungen am Herzen durch einen konsequent herzgesunden Lebensstil zurückgebildet werden können - selbst in vollständig verschlossenen Herzkranzgefäßen. Zu diesem Lebensstilprogramm gehört eine überwiegend pflanzliche, sehr fettarme Ernährung. Sie wird in Fachkreisen auch als Ornish-Diät bezeichnet. Allerdings handelt es sich dabei nicht im eigentlichen Sinne um eine Diät, sondern um Ernährungsgewohnheiten, die für nahezu alle Menschen - ob krank oder gesund - im Sinne einer genussvoll gesunden Lebensweise empfehlenswert sind. Auch Vertreter der deutschen Fachgesellschaften für Ernährung sehen dies so, sie bezweifeln aber, dass es gelingt, die Mehrheit der Bevölkerung zu einer konsequent gesunden Ernährung nach diesem Vorbild zu motivieren.

Sie finden auf unseren Internetseiten in der Rubrik Medical Wellness sehr viel Informationen zu dem Gesundheitsprogramm, das auf die Arbeiten von Dr. Dean Ornish und seinem Team  zurück geht (Ornish-Programm), unter anderem auch viele Detailinformationen zur Ernährungsumstellung und viele Rezepte.

Im Rahmen der deutschen Forschungsarbeiten, an denen wir beteiligt waren, entstanden weit über Tausend Rezepte zu diesem Gesundheitsprogramm, die auf die deutsche Geschmackskultur und die hiesigen Zutaten zugeschnitten sind. Ein entsprechendes Kochbuch (Inhaltsverzeichnis >>). können Sie bei uns bestellen - sowohl in klassischer Papierform, als auch als pdf-Datei.

Herzgenuss

Das 174-seitige Kochbuch "HERZGENUSS - Fettfrei Kochen, Braten, Backen - schmackhafte und gesunde vegetarische Rezepte nach dem erfolgreichen Gesundheitsprogramm von Dr. Dean Ornish" kostet:
- für Mitglieder 18 Euro in Papierform und 15 Euro in Dateiform (pdf)
- für Nichtmitglieder 23 Euro in Papierform und 20 Euro in Dateiform (pdf)

jeweils zzgl. 3 Euro Porto und Verpackung.
Bestellung per eMail >>

Kochen mit Mineralwasser

Rezepte für die schnelle Auffssungsgabe, Konzentration und körperliche Leistungsbereitschaft

Cremige Suppe vom Hokkaido-Kürbis

Zutaten für 4 - 6 Personen:
800 - 1.000 Gramm Hokkaido (Handballgroß)
1 gewürfelte Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 mehlig kochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1 kleine Stange Lauch, nach dem Putzen klein schneiden und nur die untere Hälfte verwenden
1 gut gewürzter Liter Gemüsebrühe
¼ Liter Mineralwasser mit Kohlensäure
Olivenöl
Salz und weißer Pfeffer
1 Teelöffel Zucker

Und so wird`s gemacht:
Hokkaido halbieren, mit einem Löffel entkernen, in kleine Stücke schneiden oder hobeln. Zwiebel, Knoblauch und Kürbis in Öl anschwitzen, Zucker dazugeben und unter Rühren etwas Farbe nehmen lassen. Mit der Brühe auffüllen und Kartoffelwürfel dazugeben. Ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Dann mit dem Handmixer alles fein pürieren, Mineralwasser dazugeben, abschmecken und mit etwas Petersilie bestreuen.

Crêpes mit Ratatouille

Zutaten für eine Person:
Für die Crêpes:

1/8 l Milch (1,5% Fett)
Mineralwasser
1 Eigelb
1 Prise Jodsalz
20 g Vollkornmehl
1 TL Pflanzenöl

Für das Ratatouille:
1 kleine Zucchini
1 kleine Aubergine
200 g Tomaten
Mineralwasser
Jodsalz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin

Und so wird`s gemacht:
Die Milch mit dem Eigelb und dem Salz verrühren. Das Mehl hinzufügen und unterrühren, und einen kleinen Schuss Mineralwasser untermischen. Kurz quellen lassen. Inzwischen das Gemüse putzen und in Scheiben schneiden. Je nach Größe der Scheiben noch einmal halbieren. Im erhitzten Mineralwasser kurz anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin würzen, dann 15 Minuten schmoren lassen. Eventuell nochmals Mineralwasser hinzufügen. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und nacheinander zwei Pfannkuchen backen. Ratatouille gleichmäßig darauf verteilen und möglichst heiß essen.

Tipp: Teig für die Crêpes wird mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser lockerer, und man kann dabei zusätzlich Milch einsparen.


Industriell hergestellte Fruktose, der heimliche Dickmacher

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Der Einfluss des Blutzuckerspiegels auf unsere Gehirnleistung

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Öl - Eiweiß - Kost als eine wahre Anti-Aging Indikation

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Einige Zubereitungsideen:

Oleolux ...

... ist eine streichfähige Mischung aus Leinöl und Kokosfett, die als Trägercreme das Leinöl natürlich konserviert  und zu den warm hergestellten Speisen bringt.
Als Ersatz für Butter gedacht, bietet es sich ideal an: zum Abschmelzen von Gemüse, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Getreidegerichten; zur Zubereitung und Veredlung von Suppen und Saucen.

Eine Überhitzung des Fettes sollte unbedingt vermieden werden. Anstelle von Knoblauch bietet sich hier Asaföetida - das Harz aus der Wurzel der Hingpflanze  - mit zusätzlich gesundheitlicher Wertschöpfung an: blutstillend, verdauungsfördernd, blähungswidrig, entzündungshemmend und  die Darmflora stärkend. In Pulverform im Ayurveda-Versandhandel und Asialäden erhältlich, sollte Asaföetida erst zum Schluss in die noch warme Creme eingerührt werden.

Zutaten:
125 ml Leinöl
250 g Kokosfett, chemisch ungehärtet
1 mittelgroße Zwiebeln geschält und grob gewürfelt
10 Knoblauchzehen geschält und angedrückt

Und so wird`s gemacht:
Leinöl in einer breiten Schüssel im Tiefkühlfach vorkühlen. Kokosfett mit den Zwiebeln und dem Knoblauch hell anbräunen. Kokosöl-Zwiebelgemisch passieren und Öl in das unterkühlte Leinöl einrühren. Noch im warmen Zustand in ausgekochte Schraubgläser geben und im Kühlschrank aufbewahren.


Quark-Leinöl-Creme fruchtbetont/süß

Diese Creme ist die Basis für eine Vielzahl von Müsli- Fruchtquark- Shakes  und
Dessertzubereitungen.

Zutaten:
3-4 El Leinöl
100 g Magerquark
1 Tl Honig
Milch nach Gusto bzw. in Abhängigkeit der nachfolgenden Zutaten.

Und so wird`s gemacht:
Quark, Leinöl, Honig, Milch im Mixer oder mit dem Mixstab gut zu einer glatten Creme rühren. Die frischen Früchte und/oder Fruchtpüree´s erst kurz vorm Verzehr zugeben.


Quark-Leinöl-Creme gewürzbetont/salzig

Diese Creme ist die Basis für eine Vielzahl von kalten & warmen Saucen – Suppen & Präparation für einige Warmgerichte - Dips & Toppings – Cremedressings - Kräuter & Würzquarkzubereitungen.

Zutaten:
125 g Magerquark
3-4 El Leinöl
Kristall -oder Ursalz
Milch nach Gusto bzw. in Abhängigkeit der nachfolgenden Zutaten

Und so wird`s gemacht:
Quark, Leinöl, Kristall -oder Ursalz im Mixer oder mit dem Mixstab gut zu einer glatten Creme rühren. Die frisch vorbereiteten Kräuter, Gewürze und sonstigen Zutaten erst kurz vor dem Verzehr zugeben.


Fruchtshakes:

Frische und/oder tiefgefrorene Früchte wie Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Kirschen, gemischte Beeren, Orangen, Grapefruit, Kiwi, Papaya, Mango, Pfirsiche, aber auch notwendigerweise vorgedünstetes und püriertes Obst wie Äpfel, Birnen, Quitten usw. bieten sich hier an. Auf die saisonale Verfügbarkeit sollte geachtet werden.

Die Gewinnung von Fruchtmark oder Säften kann entweder mit einem einen Mixer oder mit einer Saftzentrifuge geschehen. Experimentell sollte nach eigenem Gusto die Rezeptur erstellt werden. Garnituren wie Fruchtspieße mit Minze, Fruchtstücke ans Glas hängen u.ä. sollten spielerisch entwickelt werden.

Beispiele:

Bananen-Himbeer-Shake

Basiscreme süß, Himbeermark, Banane, Mineralwasser, ggf. Honig in einem schlanken Gefäß hochtourig aufmixen.

Pfirsich-Grapefruit-Shake

Basiscreme süß, frisches Pfirsichmark, Grapefruitsaft, Milch, ggf. Honig,
in einem schlanken Gefäß hochtourig aufmixen.


Vorspeisen, Snacks, Appetizer, leichte Vitalgerichte:

Unter diesem Fokus sind die nachfolgenden Ideen gedacht. Ob nun als kleine Portion zum Frühstück, - als Vollportion zum Mittag , oder mengenreduziert zum  Abendessen.Fleisch, Wild, Fisch, Krustentiere usw. können hervorragend mit der Öl-Eiweiß-Kost in Kombination gebracht werden. Als Ernährung für kranke Menschen sollte diese allerdings vegetarisch gestaltet werden.

Wichtiger Hinweis: Im Umgang mit Oleolux sollte ein zu starkes Erhitzen vermieden werden. Durch rechtzeitige Zugabe der jeweiligen Gemüseanteile wird Oleolux vor dem Überhitzen geschützt und somit auch vor der Oxidation.

Beispiele:

Avocadocreme

Avocadofruchtfleisch mit Limonensaft, Knoblauch, oder Asafoetida, Basiscreme "salzig", Kristallsalz, schwarzem Pfeffer aus der Mühle, Chilipulver mixen.

Dazu bieten sich an: gepellte violette Kartoffeln, gebratene/gegrillte Krustentiere  und/oder nur mit einem guten Vollkornbrot, Südtiroler Schüttelbrot oder Vinschgauer.

Gemüsepudding "vier Jahreszeiten"

Z.B. Petersilienwurzel in Scheiben mit Schalotten, Knoblauch, jungem Lauch, Stangensellrie, Blattspinat, Tomate in Oleolux und Gemüsefond dünsten.
Abgekühlt nicht zu fein mixen. Basiscreme "salzig" etwas Zitronensaft, frischer Koriander oder sonstige Kräuter nach saisonaler Verfügbarkeit grob gehackt  zugeben. Eingeweichte und warm aufgelöste Gelatineblätter analog Agar- Agar, Kristallsalz, schwarzem Pfeffer aus der Mühle zugeben und in Förmchen kühl stellen und absteifen lassen.

Dazu bietet sich an: Brunnenkressesalat oder Portulak mit Nuss- oder Arganenöl.
Mit getrockneten Tomaten und guten Oliven z.B. ligurische Taggiasca Oliven anrichten.

Gelbe Paprikasuppe

Gelbe Paprika geputzt und zerkleinert mit Zwiebelwürfeln in Oleolux andünsten.
Ein paar Hirseflocken (leichte gesunde Bindung) zugeben und mit Gemüsebrühe und frischer Sahne aufgießen. Köcheln lassen und als Geschmacksträger Kurkuma, wenig Chilipulver, Rosmarin, Knoblauch oder Asaföetida nach Gusto,  geröstete Koriandersamen aus der Mühle, etwas Honig, Basiscreme "salzig" Kristallsalz, schwarzen Pfeffer aus der Mühle zugeben. Pürieren, passieren, schaumig aufmixen.

Dazu bietet sich an: Gebratenes Wildlachsfilet, Ricotta-Nockerln, oder Büffelmozzarella.

Hirserisotto

Feine Gemüse- und Zwiebelwürfel (Brunoise) mit wenig Chilischote und Kurkuma in Oleolux andünsten. Trockenen Weißwein angießen und wie beim Original- Risotto immer nur soviel Brühe zugeben, wie im Moment  für den Garprozeß  notwendig ist. Unter ständigem Rrühren eine sämige Konsistenz herstellen.
Mit frisch geriebenem Parmesan und Basiscreme "salzig" fertig stellen.

Dazu bietet sich an: Gebratenes Rotbarbenfilet, oder Ziegenkäsemedaillon, oder in Oleolux gegarte Shitakepilze und Sojasprossen.

Blattspinat in Anis-Kokoscreme

Zwiebelwürfel in Oleolux andünsten, blanchierten Blattspinat, Kokosmilch, Kokospulver, Knoblauch oder Asaföetida, Anispulver, Kristallsalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle zugeben und cremig einkochen.

Dazu bieten sich an: Abgeschmolzene Quarknockerl aus 250g Basiscreme "salzig", 70g Grieß, 1 Vollei, 1 Eidotter, 2 El Hirseflocken, Kristallsalz, alles miteinander verrühren und 2 Stunden ruhen lassen.
Mittels 2 Esslöffel Nockerl formen und in Salzwasser pochieren und gut abgetropft in einer Mischung aus Oleolux und darin leicht gerösteten Semmelbrösel wälzen.
Auf den cremigen Spinat anrichten.

Gestovte Kartoffeln mit Oliven und Tomatenjus

Gekochte und gewürfelte Kartoffeln mit ca. ¼ des Kochwassers grob stampfen.
Frischen Salbei in Oleolux dünsten, mit Kristallsalz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle zu den Kartoffeln geben. Würfel von guten Strauchtomaten (nur Tomatenfleisch) in Olivenöl mit zerdrückten Knoblauchzehen und etwas Chilischote schmelzen lassen. Mit ein wenig Gemüsefond sämig kochen, Kristallsalz und schwarzen Pfeffer aus der Mühle zugeben und fertig stellen. Tomatenjus mit guten Oliven z.B. ligurische Taggiasca-Oliven gefällig über die Kartoffeln geben.

Dazu bietet sich an: Passe Pierre (grüne frische Meeresalgen) in Oleolux gedünstet und/oder Fisch und Krustentiere jeglicher Art.

Frankfurter Kräuterquark

Basiscreme "salzig" original Frankfurter Kräuter grob gehackt, Kristallsalz, etwas Dijon-Senf, schwarzen Pfeffer aus der Mühle gut miteinander vermischen.

Dazu bietet sich an: Pellkartoffeln, oder Haferflocken-Gemüsepuffer *
* mit Oleolux sanft in einer beschichteten Pfanne backen.

Steinbeißerfilet in Petersilienwurzel–Safransauce

Scheiben von Petersilienwurzel  mit Zwiebelwürfeln, einigen zerdrückten Fenchelsamen, Anissamen in Oleolux andünsten. Mit Weißwein ablöschen und mit Gemüsebrühe auffüllen, sanft köcheln lassen. Pürieren, passieren, Basiscreme "salzig" gemahlenen Safran, Kristallsalz, schwarzen Pfeffer aus der Mühle, etwas Chilipulver zugeben und schaumig aufmixen. Steinbeißerfilet leicht salzen und in Oleolux sanft dünsten (sollte nur wenig Farbe nehmen).

Dazu bietet sich an: Petersilienwurzelsauce ohne Safran und mit Bärlauch oder Pesto abwandeln. Kleine Sesamkartoffeln, jegliche Form von Bandnudeln, gegrillte Fenchelscheiben.

Feldsalat mit Kartoffeldressing

Pellkartoffeln noch heiß fein zerstampfen, mit warmer Gemüsebrühe aufrühren und auskühlen lassen. Mit Apfel-Balsamico, Dijonsenf, Basiscreme "salzig" Kristallsalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Vorbereiteten Feldsalat mit dem Dressing anmachen.

Dazu bietet sich an: Frische Pfannenrösti* , Lyoner Kartoffeln* (Zwiebelbratkartoffeln)
Lachs und/oder Matjestatar, Buchweizen-Crespelle* mit gebeiztem Saibling und warmen Taleggio eingerollt und beim Anrichten in leicht schräge Scheiben geschnitten.

* mit Oleolux sanft in einer beschichteten Pfanne garen.

Tzatziki (Tsatsiki)

Basiscreme "salzig" stichfester Joghurt, Salatgurke in Streifen, Knoblauch frisch zerrieben, Olivenöl und/oder nochmals Leinöl, frisch gehackter Dill, Kristallsalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle gut miteinander vermischen.

Dazu bietet sich an: Lammkotelette vom Grill, Lammhaxen aus dem Ofen,
Gewürzte Kartoffelspalten mit Schale aus dem Ofen.


Müsli, Süß- und Fruchtspeisen:

Bei dem, was nun das Leben versüßen könnte, stellt sich die Frage nach der
Süß-Wirkkraft. Grundsätzlich sollten alle Früchte bestens gereift sein, sie bringen dann auch die aromatisch natürliche Süße mit. Zudem kann Honig in geringen Mengen zugesetzt werden. Unter Anti- Aging Gesichtspunkten sollte auf Industriezucker weitestgehend verzichtet werden.

Beispiele:

Müsli zum Frühstück

Leinsamen geschrotet, Basiscreme "süß" vorbereitete Früchte der Jahreszeit,
schichtweise in eine passende Glasschüssel geben. Dazu bietet sich an: Wie oben, aber im Longdrinkglas, oder im kleinen Weckglas als Einzelportion.

Ziegenfrischkäse mit Mango

Basiscreme "süß" Ziegenfrischkäse, grüner Pfeffer, frisches Mangopüree,
miteinander vermischen.

Dazu bietet sich an: Als Garnitur einige Mangospalten, Granatapfelkerne und Sirup, Minzblättchen, Roggenvollkorntoast.

Frucht-Quarkspeise mit Leinöl (Beispiel Himbeeren)

Einen Teil der TK oder frischen Himbeeren als ganze Frucht über geschroteten
Leinsamen geben. Den anderen Teil der Früchte pürieren und über die Fruchtmischung geben.

Kann im tiefen Teller je nach Konsistenz auch als Kaltschale angeboten werden. Im Longdrinkglas, oder im kleinen Weckglas als Einzelportion.

Quark- oder Topfenmousse mit Fruchtmark

300 g Basiscreme "süß" 150 g Naturjoghurt Magerstufe, Saft einer Zitrone, Honig,
ggf. Puderzucker gut miteinander vermischen. Kalt eingeweichte und warm aufgelöste Blattgelatine analog Agar-Agar und 200 g Schlagsahne unterheben.

Dazu bietet sich an: Anstatt Quark eignet sich gut der trockene Topfen.
In einem flachen Gefäß mit einem Rand von 5-6 cm in der Kühlung absteifen lassen. Fruchtspiegel oben aufgeben. Oder aber Nocken ausstechen und als Einzelportionen mit dem Fruchtmark auf Teller anrichten.